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EU-Energiepolitik vor gravierenden HerausforderungenWeiter

Die europäische Energiepolitik hat seit dem Beschluss vom Herbst 2005 über die Errichtung eines Gemeinsamen Binnenmarktes für Energie deutlich an Fahrt gewonnen. Im Februar 2011 gab es erstmals einen eigenen EU-Gipfel zu den Schlüsselthemen Energie und Innovation, der einen Zeitplan zur Vollendung des Energie-Binnenmarktes aufstellte und dem Ausbau der Energieinfrastruktur hohe Priorität einräumte. Nach der Katastrophe im japanischen Atommeiler Fukushima ist auch in der EU der Energiesektor noch stärker in den Fokus gerückt. Hier zeichnen sich im Hinblick auf die Nutzung der Atomenergie wie auch der erneuerbaren Energien unterschiedliche Wege der einzelnen Mitgliedsstaaten ab.

FÖRDERMITTELVERGABE UND BERATUNG FÜR KMU

Kooperation afw-consulting und UHD-Hessen zur Förderung des Mittelstands

Im Rahmen einer Kooperation mit der Unternehmensberatung Hessen für Handel und Dienstleistung GmbH (UHD-Hessen) wird das breit gefächerte Angebot des Geschäftsbereichs afw-consulting an betriebswirtschaftlich orientierter Unternehmensberatung und Trainingsangeboten für Fach- und Führungskräfte ab sofort sinnvoll durch die Angebote der UHD-Hessen ergänzt. Die UHD-Hessen betreut schwerpunktmäßig Existenzgründungen sowie Kunden aus mittelständischen Unternehmen. Sie kann an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kommunen sinnvolle Unterstützung bieten, wenn externe spezialisierte Beratungsleistungen erforderlich sind. Als Leitstelle für Fördermittel des Hessischen Wirtschaftsministeriums unterstützt sie bei der Suche nach geeigneten Beratern, erteilt Auskunft, ob die gewünschte Beratungsleistung förderwürdig ist und kann für die Beratung von Klein- und Mittelbetrieben Fördermittel bereitstellen. Über afw-consulting haben Sie damit gleichzeitig die Möglichkeit, die Leistungen der UHD-Hessen für sich zu prüfen, direkt mit einem kompetenten Ansprechpartner in Verbindung zu treten sowie ggf. die passende Beratungsleistung für sich auszuwählen. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen Herr Elmar Wendland (E-Mail: wendland@akademie-welthandel.de, Tel.: 0 69 / 74 74 2 - 160) gerne zur Verfügung. Die UHD-Hessen finden Sie im Internet unter www.uhd-hessen.de.

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EU 2011: Teilweise Entspannung in Europa?Weiter

Nach dem schwierigen letzten Jahr mit vielen Turbulenzen rund um die Euro-Schuldenkrise hofft Europa 2011 erst einmal wieder etwas durchatmen zu können, auch wenn das Thema noch länger als erwünscht auf der Tagesordnung bleiben dürfte. Nachdem auf dem EU-Gipfel Anfang Februar das deutsch-französische Projekt eines Wettbewerbspakts angenommen wurde, soll im März auf einem großen Euro-Gipfel ein Gesamtpaket zur langfristigen Stabilisierung der Währungsunion verabschiedet werden. Positiv ist auch, das die EWU trotz Eurokrise 2010 ein BIP-Wachstum von 1,7 % erzielen konnte. Die politischen Umwälzungen in Nordafrika dagegen dürften die EU nicht nur in der Flüchtlingspolitik vor neue Herausforderungen stellen.

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Zunehmende Verbesserung am deutschen ArbeitsmarktWeiter

Der deutsche Arbeitsmarkt ist weniger stark als befürchtet von den Auswirkungen der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen worden. Plakatives Signal war das Unterschreiten der 3-Mio.-Schwelle bei der Arbeitslosenzahl im Oktober 2010. Zur positiven Entwicklung haben konjunkturelle Faktoren sowie politische Maßnahmen wie die verlängerte Kurzarbeiterregelung beigetragen. Hauptfaktor ist die kräftige Konjunkturerholung nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Trotzdem liegt die Unterbeschäftigung unter Einrechnung weiterer Personenkreise bei gut 4 Millionen.

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Lateinamerika steuert gut durch die KriseWeiter

Lateinamerikas Volkswirtschaften sind in den letzten beiden Jahrzehnten immer wettbewerbsfähiger geworden. Davon zeugt auch die schnelle und robuste Erholung in den meisten Ländern nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das reale BIP der Region dürfte nach IWF-Prognosen im Jahr 2010 überdurchschnittlich um fast 6 % wachsen und im Jahr 2011 mit 4 % genauso stark wie die Weltwirtschaft zulegen. Brasilien als größte Wirtschaftsmacht des Kontinents steht vor einer Wachablösung, da Präsident Lula nach 8 Jahren Amtszeit nicht wiedergewählt werden darf.

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Deutschland und die EWU erholen sich mit der WeltwirtschaftWeiter

Die deutsche und die EWU-Wirtschaft haben sich nach dem schweren Einbruch durch die Finanzkrise schneller als erwartet wieder gefangen. Nach den guten BIP-Zahlen für das 2. Quartal ist mit einem Wachstum von rund 3 % in Deutschland bzw. fast 2 % in der EWU für das Gesamtjahr 2010 zu rechnen. Kräftige außenwirtschaftliche Impulse können die restriktive Fiskalpolitik immer besser kompensieren. Dabei scheint sich die von der strukturellen Staatsschuldenproblematik in vielen EWU-Ländern ausgelöste Euro-Schwäche derzeit per saldo sogar positiv auszuwirken.

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Erweiterter Weltwirtschaftsgipfel gewinnt an BedeutungWeiter

Beim Weltwirtschaftsgipfel der G8 und der G20 in Kanada gewinnt der zweite Kreis unter Einschluss der großen Schwellenländer zunehmend an Bedeutung und trifft mittlerweile ebenfalls wichtige Entscheidungen. Dabei wollen die Industrieländer bis 2013 ihre Staatsdefizite halbieren. Da die USA vor einem voreiligen Ende der expansiven Fiskalpolitik warnten, gibt es aber keine bindenden Mechanismen. Wegen großer internationaler Differenzen bei der Bankenabgabe wurde das Thema auf den G20-Gipfel im November verschoben. Nach der Einigung bei der großen US-Finanzmarktreform dürfte auch die EU an einer regionalen Lösung weiterarbeiten.

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